beleidigte tugend

Samstag, 5. März 2005

Die beleidigte Tugend

Der Abt war mit einem Mönch des Klosters Sceta unterwegs zum Spaziergang, als sie zum Abendessen eingeladen wurden. Geehrt von der Anwesenheit der Geistlichen, ließ der Hausherr vom Besten auftischen.
Der Mönch aber fastete gerade; als das Essen kam, nahm er eine Erbse und kaute sie gemächlich. Mehr aß er nicht. Als sie hinausgingen, sprach der Abt zu ihm: „Bruder, wenn du jemanden besuchst, dann beleidige ihn nicht mit deiner Frömmigkeit. Nimm, wenn du das nächste Mal fastest, keine Einladung zum Essen an.“
Der Mönch verstand, was der Abt ihm sagen wollte. Von da an benahm er sich, wann immer er in Gesellschaft war, so wie die anderen Menschen.
(Christliche Tradition)

Aktuelle Beiträge

Empfehlungen des Dalai...
Beachte, dass große Liebe und großer Erfolg...
dbhp - 19. Feb, 11:46
Gebet - Pillenabhängigkeit
Manchmal kann ich kaum noch gehen, doch es gibt...
dbhp - 26. Feb, 08:46
Saugute Wünsche...
Ich wünsche Dir einen ganzen Korb voll Schwein...
dbhp - 1. Jan, 10:04
Was ich Dir für...
Schon seit vielen Generationen versüßen...
dbhp - 21. Dez, 15:13
Zitate
Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es...
dbhp - 15. Mai, 17:30

Status

Online seit 5090 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 19. Feb, 11:46

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this topic

twoday.net AGB

Meine Abonnements

Wetter in Schwechat

The WeatherPixie

adventkalender
adventzeit
allerletzte wort
armut
beisammen
beleidigte tugend
bitten
blumen
boeser wille
dalai lama
das fenster
das leben
das liebe alter
demut
der weg
eines tages ...
... weitere
Profil
Abmelden