blumen

Samstag, 21. Juli 2007

Im Blumenladen

Eine Frau ging durch ein Shopping-Center,
als sie auf ein Hinweisschild aufmerksam wurde:
ein neues Blumengeschäft.

Als sie dort eintrat, erschrak sie,
denn sie sah weder Vasen noch ein Blumengesteck,
sondern Gott höchstpersönlich hinter dem Ladentisch.

"Du kannst haben, was du willst", sagte Gott.

"Ich möchte glücklich sein.
Möchte Frieden, Geld und möchte verstanden werden.
Ich möchte in den Himmel kommen, wenn ich sterbe.
Und ich möchte, dass dies auch mit meinen Freunden geschieht."

Gott öffnete einige Töpfe,
die hinter ihm auf dem Regal standen,
holte mehrere Körner daraus hervor und reichte sie der Frau.

"Hier sind die Samen", sagte er.
"Pflanze sie ein, denn Früchte werden hier nicht verkauft."

Auf der Suche nach einem Weisen

Mehrere Tage lang wanderte das Paar nebeneinander ohne miteinander zu reden.
Schließlich kamen sie mitten im Wald an und trafen auf den Weisen.

"Meine Gefährtin hat auf dem Weg kaum mit mir geredet", sagte der Mann.
"Eine Liebe, in der es kein Schweigen gibt, ist eine Liebe ohne Tiefe", antwortete der Weise.

Aber sie hat nicht einmal gesagt, dass sie mich liebt!"

"Es gibt Menschen, die sagen das ständig.
Und am Ende zweifeln sie an der Wahrheit ihrer Worte."

Die drei setzten sich auf einen Stein.
Der Weise zeigte auf all die Blumen ringsum.
"Die Natur sagt auch nicht ständig,
dass Gott uns liebt.
Doch durch seine Blumen begreifen wir dies."

Sehen lernen

Der Buddha versammelte seine Schüler und
zeigte ihnen eine Lotosblüte.

"Ich möchte, dass ihr mir etwas über das sagt,
was ich in der Hand halte."

Der erste Schüler machte eine wahre Abhandlung über die Bedeutung von Blumen.
Der zweite machte ein schönes Gedicht über ihre Blütenblätter.
Der dritte erfand eine Fabel, in der er die Blume als Beispiel aufführte.

Dann war Mahakshyap an der Reihe.
Dieser nähert sich dem Buddha,
roch an der Blume,
fuhr mit einem Blütenblatt zärtlich über sein Gesicht.

"Das ist eine Lotosblüte", sagte Mahakshyap.
"Einfach, wie alles, was von Gott kommt.
Und schön, wie alles, was von Gott kommt."

"Du warst der einzige, der gesehen hat,
was ich in der Hand hielt", war der Kommentar des Buddha.

Weiter kämpfen

Eine Rose wünscht sich dass sich eine Biene zu sich gesellt. Doch keine kam zu ihr.
Dennoch träumte die Blume weiter.
Sie stellte sich, einsam wie sie war,
einen Garten voller Bienen vor,
die kamen, um sie zu küssen.
Und so schaffte sie es, bis zum nächsten Tag durchzuhalten,
an dem sie wieder ihre Blütenblätter öffnete.

"Bist du es nicht leid?" fragte jemand.
Nein, ich muss weiter kämpfen", antwortete die Blume.
"Warum?"
"Weil ich verwelke, wenn ich mich nicht öffne."

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