Samstag, 10. Januar 2009

Hallo mein Freund !

Es ist etwas, dass man nicht sehen kann !
Es ist etwas, das man nicht riechen kann !
Es ist etwas, das man nicht schmecken kann !
Es ist etwas, das man nicht hören kann !
Es ist etwas, das man niemals für Geld erwerben kann !
Es ist etwas, das Trost spendet !
Es ist etwas, das Flügel verleiht !
Es ist etwas, das dir Freude am Leben gibt !
Es ist etwas, das dich die Welt mit anderen Augen sehen lässt !
Es ist etwas, das immer alt ist und doch wieder neu !
Es ist etwas, was dir Geborgenheit gibt !
Es ist etwas, was jeder sucht !
Es ist etwas, was jeder braucht !
Es ist etwas, was einen jeden fassen kann !
Es ist etwas, was die Sonne auch an Regentagen scheinen lässt !
Es ist etwas, was Menschen verbindet !
Es ist etwas, was keiner verlieren möchte !
Es ist etwas, was niemand beschreiben kann !
Es ist etwas, was niemand zerstören kann !

ES IST FREUNDSCHAFT :o)

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Adventkalender

Ein etwas anderer Adventkalender.....

Ich gäbe dir gerne einen Kalender,
einen Kalender zum ersten Advent,
in dem, versteckt hinter kleinen Türchen,
etwas ist, was jeder Mensch braucht und kennt.


Am 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis,


hinterm 2. Türchen ist Phantasie,


hinterm 3. Humor,


und dann kommt am 4. eine Portion Euphorie.


Hinterm 5. Türchen findest du Hoffnung,


hinter dem 6. eine Menge Zeit,


und öffnest du dann das 7. Türchen, entdeckst du dahinter Geborgenheit.


Im 8. Türchen sind Spaß und Freude,


im 9., da ist die Zuversicht,


hinterm 10. verborgen sind Kraft und Stärke,


im 11. ist Glück


und im 12. ist Licht.


Hinterm 13. Türchen, da ist der Glaube,


im 14. findest du Menschlichkeit,


im 15. Trost


und im 16. Frieden.


Hinterm 17. Türchen die Zweisamkeit,


im 18. findest du gute Gedanken,


im 19. Achtung vor Mensch und Tier,


im 20. Hilfe.


Fast ist alles offen, zu öffnende Türchen gibt's nur noch vier.


Hinterm 21. steht die Freundschaft


und im 22. die Toleranz,


im 23. die innere Ruhe.


Am 24. strahlt der Christbaum in seinem Glanz -
hinter dem Türchen am heiligen Abend
sind keine Geschenke, nicht Reichtum und Geld,
hinter diesem Türchen, da ist die Liebe,
das Größte und Wichtigste auf dieser Welt.

Der Apfelbaum

Ein Mann hatte vier Söhne.
Er wollte ihnen etwas wichtiges und wertvolles mit auf den Weg geben.
Sie sollten lernen, Dinge nicht vorschnell zu beurteilen.
So schickte er die vier zu einem weit entfernten Apfelbaum.

Der erste Sohn machte sich im Winter auf die Suche nach dem Baum,
der zweite im Frühling, der dritte im Sommer und der jüngste Sohn im Herbst.

Nachdem alle vier wieder zurückgekehrt waren,
rief er sie zusammen, damit sie ihm erzählen konnten,
was sie alles gesehen und erlebt hatten.

Der erste Sohn begann und sagte:
„Der Baum war kahl, verdreht und verkrüppelt.“

Der zweite Sohn erzählte,
dass der Baum mit vielen Knospen bedeckt
und voller Verheißung war.

Der dritte Sohn berichtete,
dass der Baum mit süß riechenden Blüten
überladen war und so herrlich ausgesehen hatte.

Der vierte Sohn
beschrieb einen Baum mit vielen reifen Früchten,
voller Leben und Erfüllung.

Der Mann erklärte seinen Söhnen, dass sie alle Recht hätten,
denn jeder hatte nur eine Jahreszeit im Leben des Baumes gesehen.

Er fuhr fort, dass man weder einen Baum,
noch ein Menschenleben,
nach nur einem Abschnitt beurteilen kann.

Erst am Ende,
wenn Du alle „Jahreszeiten“ gesehen und gelebt hast,
kannst Du dies tun.

Wenn Du im Winter aufgibst,
wirst Du die Versprechen des Frühlings,
die Schönheit des Sommers und
die Erfüllung des Herbstes nicht erleben und nie erfahren.

Und die Moral

Lass’ nicht zu, das Sorgen, Kummer und Schmerz Dir die Freude an deinem Leben nehmen.
Beurteile das Leben nicht nur nach einer schwierigen Phase,
denn Freude und Sonnenschein kehren immer wieder zu Dir zurück.

Strebe nach Wahrheit und Weisheit,
bevor Du Dich für immer verabschieden musst.

Lebe bescheiden, liebe selbstlos,
sei achtsam und rede gütig.
Den Rest überlasse Gott.

Träume nicht Dein Leben,
lebe Deine Träume.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Danke Leben…

…für die traurigsten Tage, denn sie sind nicht schlimmer als die schönsten und glücklichsten Tage.
2_baumschwamm_mit_harztropfen

…für das Lied in meinem Herzen, das Lächeln auf meinen Lippen und die Freude in meinen Händen.
2_gaensebluemchen_hohe_stengel

…für den grossen Glauben in tiefer Not der immer Hoffnung bewahren hilft.
2_gelbe_blume_auf_steinen

…für den Schutzengel an meiner Seite der mir beisteht in Angst und Pein.
2_haengende_blueten_lila_nah_felmayergarten_5

…für die Gelegenheiten Geduld zu üben, Erfahrungen zu sammeln und Weisheit zu erlangen.
2_hummel_auf_lila_blume_1

…für alle Herausforderungen die reifen helfen.
2_insekt_in_lilie

…für die Freunde und Wegbegleiter.
2_marg_m_biene

…für das Lachen eines Kindes, den Wagemut eines Mannes und die Weisheit einer alten Frau.
2_marg_m_mohn

…für die Liebe und das Vertrauen das ich erfahren und verschenken darf.
2_mohnbluetenfeld

…für den unermesslichen Reichtum und Wohlstand mit dem ich beschenkt werde.
2_mohnkapselfeld

…für all den Schmerz der mich zu dem machte was ich heute bin – wer ich heute bin.
2_neue_blaetter

…für alle geweinten Tränen die von Tiefgründigkeit zeugen und die Seele reinigen.
2_qualle_lichtkunst

…für die Kraft und den Mut zum kämpfen um niemals aufzugeben.
2_rote_staubblueten_mit_insekt

…für alle Geheimnisse des Lebens und all das Staunen über kleine und große Wunder.
2_schoenbrunn_steine2

…für die Liebe im Leben und für den Menschen an meiner Seite.
2_sedum_gelb_nah

…für den Weitblick und den geistig weiten Horizont bis hin zur Erkenntnis.
2_sonnenblume_mit_biene_nah

…für meine Fehler und Schwächen - sie machen mich zum Menschen.
2_stachelblume_mit_insekt

…für ein Leben nach dem Tod und die Erkenntnis, dass der Tod Neubeginn sein wird.
2_stiefmuetterchen_gelb

…für alles denn es ist gut - alles hat seine Bestimmung und seinen Sinn.
2_strauchblueten_weiss_3

Montag, 24. November 2008

Meister Eckhart

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der,
der dir gerade gegenübersteht,
und das notwendigste Werk immer die Liebe.

Die entscheidende Frage im Leben ist also nicht, was ich tue,
sondern wer ich bin.
Es bedeutet nicht, nichts zu tun, sondern aus dem SEIN,
der inneren göttlichen Quelle heraus aktiv zu werden.
Die Schöpfung ist der geeignete Ort,
um Schritt für Schritt in diese Seinsverbundenheit hineinzuwachsen.

Die Leute brauchen nicht so viel nachzudenken,
was sie tun sollen,
sie sollen vielmehr bedenken,
was sie seien.

Meister Eckhart (1260-1328)

Lebe

Vergiss nie,
dass das Leben kurz ist,
also brich alle Regeln,
vergib schnell,
küsse bedächtig,
liebe ehrlich,
lebe und lass niemals zu,
dass du das Lachen verlernst.

Mach kaputt, was dich kaputt macht.

Montag, 13. Oktober 2008

Warum Mami?

Ich ging zu einer Party, Mami,
und dachte an deine Worte.
Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken
und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso,
wie Du es vorhergesagt hattest.
Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken.
Mami.... auch wenn die anderen sich mokierten.
Ich weiß, das es richtig war, Mami
und dass Du immer recht hast.
Die Party geht langsam zuende, Mami
und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich,
dass ich heil nach Hause kommen würde:
Aufgrund Deiner Erziehung -
so verantwortungsvoll und fein.
ch fuhr langsam an, Mami, und bog in die Straße ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht
und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami,
hörte ich den Polizisten sagen,
der andere sei betrunken.
Und nun bin ich diejenige,
die dafür büßen muss.
Ich liege hier im Sterben, Mami,
ach bitte,
komm doch schnell......
Wie konnte mir das passieren?
Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.
Ringsherum ist alles voll Blut, Mami,
das meiste ist von mir......

Ich höre den Arzt sagen, Mami,
dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.
Ich wollte dir nur sagen,
Mami, ich schwöre es,
ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mami,
die haben einfach nicht nachgedacht.
Er war wahrscheinlich auf der gleichen
Party wie ich, Mami.
Der einzige Unterschied ist nur:
Er hat getrunken, und ich werde sterben.
Warum trinken die Menschen, Mami?
Es kann das ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen,
wie Messerstiche so scharf.
Der Mann, der mich angefahren hat, Mami,
läuft herum, und ich liege hier im Sterben......
Er guckt nur dumm.
Sag´ meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami.
Und Papi soll tapfer sein.
Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami,
schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.
Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami,
nicht trinken und dann fahren.
Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami,
würde ich noch leben.
Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mami.
Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.
Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami,
bevor ich von hier fortgehe:
Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken,
warum bin ich diejenige,
die sterben muss ? ? ?

Anmerkung:
Dieser Text in Gedichtform war an
der Springfield High School (Springfield, VA, USA)
im Umlauf, nachdem eine Woche zuvor zwei
Studenten bei einem Autounfall
getötet wurden.

Unter dem Text stand folgende Nachricht:

JEMAND HAT SICH DIE MÜHE GEMACHT,
DIESES GEDICHT ZU SCHREIBEN.
GIB ES BITTE AN SOVIELE
MENSCHEN WIE MÖGLICH WEITER.
WIR WOLLEN VERSUCHEN,
ES IN DER GANZEN WELT ZU
VERBREITEN,
DAMIT DIE LEUTE ENDLICH BEGREIFEN,
WORUM ES GEHT.

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