Höchstbesorgt sah die Maus, dass der Bauer eine Mausefalle aufgestellt hatte:
Er wollte sie also töten! Sie begann alle anderen Tiere zu warnen:
"Vorsicht, eine Mausefalle! Vorsicht, eine Mausefalle!"
Das Huhn, das ihre Schreie hörte, wies sie zurecht:
"Meine liebe Maus, ich weiß, für dich ist das ein Problem,
aber mich betrifft es nun einmal gar nicht - also mach nicht so ein Gschrei!"
Die Maus wollte mit dem Schwein reden,
das aber unwirsch war, weil sie es aufgeweckt hatte:
"Da ist eine Mausefalle im Haus!"
"Ich verstehe ja deine Sorgen, bin auch ganz solidarisch", antwortet das Schwein.
"Ich werde heute Abend für dich beten, mehr kann ich nicht tun."
Die Maus fühlte sich mutterseelenallein und bat darauf die Kuh um Hilfe.
"Meine beste Maus, was habe ich damit zu tun?
Hast du schon einmal eine Kuh gesehen, die von einer Mausefalle getötet wurde?"
Als sie sah, dass sie keine Hilfe erhalten würde,
ging die Maus ins Haus und versteckte sich in ihrem Loch.
Sie blieb die ganze Nacht lang wach,
weil sie fürchtete, ein Unglück könne geschehen.
In den frühen Morgenstunden war ein Lärmen zu hören;
die Mausefalle hatte etwas gefangen.
Die Bäuerin kam herunter, um zu sehen,
ob die Maus getötet worden war.
Da es dunkel war, konnte sie nicht sehen,
dass die Falle nur den Schwanz einer giftigen Schlange zu Fassen bekommen hatte:
als sie herantrat, wurde sie gebissen.
Der Bauer, der die Schreie seiner Frau hörte,
wachte auf und brachte sie sofort ins Krankenhaus.
Sie wurde behandelt und kam dann nach Hause zurück.
Sie hatte aber weiterhin Fieber.
Da er wusste, dass es keine bessere Medizin gab als eine heiße Hühnerbrühe,
tötete der Bauer das Huhn.
Die Frau wurde wieder gesund,
und da beide in der Gegend sehr beliebt waren,
kamen die Nachbarn zu Besuch.
Dankbar für den Freundschaftsbeweis tötete der Bauer das Schwein,
um die Nachbarn zu bewirten.
Siene Frau war wieder gesund geworden,
aber ihre Behandlung sehr teuer gewesen.
So schickte der Bauer die Kuh zum Schlachthof und
beglich mit dem daraus erzielten Gewinn die Arztrechnung.
Die Maus dacht sich dabei: "Ich hatte sie doch gewarnt.
Wäre es nicht besser gewesen, das Huhn, das Schwein und die Kuh hätten begriffen,
dass ein Problem, das einer von uns hat, alle in Gefahr bringen kann?"
dbhp - 13. Jan, 20:13
Juan ging jeden Sonntag zum Gottesdienst.
Aber nach einiger Zeit kam es ihm so vor,
als sagte der Pastor immer das Gleiche,
und er blieb dem Gottesdienst fern.
Zwei Monate später,
in einer kalten Winternacht,
besuchte ihn der Pastor.
Er ist sicher gekommen,
um mich zu überreden,
wieder zur Kirche zu gehen, dachte Juan.
Er fand, dass er dem Pastor nicht den wahren Grund sagen könne,
nämlich die immer gleichen Predigten.
Während er sich eine Ausrede zurechtlegte,
stellte er zwei Stühle vor den Kamin und begann über das Wetter zu reden.
Der Pastor sagte kein Wort.
Juan, der eine Zeit lang vergebens versucht hatte,
ein Gespräch in Gang zu bringen, schwieg ebenfalls.
Beide blickten fast eine halbe Stunde lang schweigend ins Feuer.
Dann erhob sich der Pastor und
holte mit einem Zweig ein Stückchen Glut aus dem Feuer.
Die Glut, die nicht mehr genügend Hitze bekam,
begann zu verlöschen.
Juan beeilte sich, sie wieder in die Mitte der Feuerstelle zurückzuschieben.
"Gute Nacht", sagte der Pastor und erhob sich, um zu gehen.
"Gute Nacht und vielen Dank"; antwortete Juan.
"Das Stückchen Glut,
das fern vom Feuer ist,
erlischt am Ende,
so hell es auch anfangs geglüht haben mag.
Der Mensch,
der sich von seinesgleichen entfernt,
kann seine Wärme und seine Flamme nicht erhalten,
mag er auch noch so intelligent sein.
Ich werde nächsten Sonntag wieder in die Kirche kommen".
dbhp - 13. Jan, 19:46
Ich habe gelernt,
dass Du niemanden dazu bringen kannst, Dich zu mögen oder zu lieben.
Alles was Du tun kannst ist, jemand zu sein,
den man mögen und lieben kann !
Ich habe gelernt,
dass man immer jemanden mit lieben Worten verlassen sollte.
Es könnte das letzte mal sein, dass man ihn sieht !
Ich habe gelernt,
dass es Jahre braucht Vertrauen aufzubauen aber nur Sekunden, um es zu zerstören!!
Ich habe gelernt, dass im Leben nicht zählt was Du hast,
sondern wen Du hast !
Ich habe gelernt,
dass Du impulsiv etwas machen kannst,
was Dir für den Rest Deines Lebens Kopfschmerzen bereitet !
Ich habe gelernt,
dass es oft einfacher ist zu reagieren als zu denken !
Ich habe gelernt,
dass Du noch lange weitermachen kannst,
nachdem Du dachtest, es geht nicht mehr !
Ich habe gelernt,
dass Du Dich nicht mit dem Besten,
das andere geben können vergleichen solltest
sondern mit dem Besten,
das Du geben kannst !
Ich habe gelernt,
dass wir immer verantwortlich sind für das,
was wir tun,
egal wie wir uns fühlen.
Ich habe gelernt,
dass es Übung braucht ,
verzeihen zu erlernen !
Ich habe gelernt, das es Menschen gibt, die aufrichtig lieben,
aber nicht wissen, wie sie es zeigen sollen !
Dazu wünsch ich Dir ...
Ich wünsche Dir,
dass Du Dir Deinen Lebensraum eroberst,
dass alles Lebendige,
dem Du darin begegnest,
Dich mit Freude erfüllt !
Ich wünsche Dir,
dass Du wirst wie ein Baum,
der sich aufrichtet und den Himmel öffnet,
der in des Geistes Weite Orientierung finden kann !
Für dunkle Stunden wünsche ich Dir die Eigenschaften der Sonnenblume,
die ihr Gesicht dem Licht zuwendet,
damit die Schatten hinter sie fallen !
Ich wünsche Dir viel Zeit zum Träumen,
dass Du Dein Leben in der Vielfalt der Farben und Töne zum Leuchten und Klingen bringst !
Ich wünsche Dir, täglich neuen Mut und Lebenslust,
mit Kraft und Phantasie entzündet,
dass Du aus einer unerschöpflichen Lebendigkeit heraus Deine Träume verwirklichen kannst,
um ganz Du selbst zu sein, und dass sich Dein Leben darin erfüllt!
Ich wünsche Dir,
dass in Dir die verschiedensten Töne zum Klingen kommen,
hohe und tiefe,
laute und leise,
schrille und sanfte
und dass Du immer im Einklang mit ihnen bist !
Ich wünsche Dir Ohren,
die die feinen Schwingungen und Untertöne im Gespräch mit anderen aufnehmen !
Ich wünsche Dir,
dass Du wirst wie ein Baum,
der sich dem Jahreszeitenwechsel seines Lebens nicht entzieht,
der blüht und Früchte bringt
und auch nach Wintereinsamkeit wieder Knospen treibt!
Ich wünsche Dir genügend Erholung und ausreichend Schlaf !
Ich wünsche Dir,
Menschen vorurteilsfrei und in Liebe zu begegnen,
dass Du immer wieder Mut hast,
Dich für die Benachteiligten und Entrechteten einzusetzen
und dass der Friede, den Du erwirkst,
spürbar, sichtbar werde in dieser Welt!
Ich wünsche Dir einen Engel, der stets bei Dir ist und Dich behütet !
Ich wünsche dir…alles Glück dieser Welt
dbhp - 24. Nov, 15:56
Du bist bereits angekommen.
Also spüre die Freude in jedem Schritt und
mache dir keine Gedanken über die Dinge,
die du noch überwinden musst.
Vor uns liegt nur der Weg,
der jeden Augenblick freudig gegangen werden muss.
Wenn wir gehend meditieren,
sind wir immer dabei,
anzukommen,
unser Heim ist der jetzige Augenblick,
mehr nicht.
Aus diesem Grunde lächle beim Gehen.
Auch wenn du dich dazu zwingen musst und
dich lächerlich findest.
Gewöhne dich daran zu lächeln,
und du wirst am Ende fröhlich sein.
Habe keine Angst davor,
deine Zufriedenheit zu zeigen.
Wenn du denkst,
dass Frieden und Glück immer vor dir liegen,
wirst du sie nie erreichen.
Versuche zu begreifen,
dass beide deine Reisegefährte sind.
Im Gehen massierst und ehrst du die Erde.
Anderseits versucht die Erde,
dir zu helfen,
deinen Organismus und deinen Geist ins Gleichgewicht zu bringen.
Begreife diese Beziehung und versuche,
sie zu respektieren -
deine Schritte sollten
fest sein wie die eines Löwen,
elegant wie die eines Tigers,
würdig wie eines Kaisers.
Achte auf das,
was um dich ist.
Und konzentriere dich immer auf deinem Atem -
das wird dir helfen,
dich von Problemen und Ängsten zu befreien,
die versuchen,
dich auf deinem Weg zu begleiten.
Wenn du gehst,
bewegst nicht nur du dich,
sondern auch alle vergangenen und zukünftigen Generationen.
In der so genannten "realen" Welt ist die Zeit eine Maßeinheit,
aber in der wahren Welt gibt es nichts als den jetzigen Augenblick.
Sei dir bewusst,
dass alles bereits geschehen wird,
in jedem deiner Schritte liegt.
Vegnüge dich.
Mache aus der Meditation im Gehen eine ständige Begegnung mit dir selber,
nie eine Buße auf der Suche nach Belohnung.
Mögen immer Blumen und Früchte an den Stellen wachsen,
die deine Füße berühren.
(Tich Nhat Hanh)
dbhp - 4. Nov, 13:08
Wenn du am meisten jemanden brauchst,
er kann dir alles geben.
Wenn du komplett hilflos bist,
er ist derjenige, der dir helfen kann..
Wenn du dich total abhängig fühlst,
euf ihn kannst du dich absolut verlassen.
Wenn du ungemein schwach bist,
er ist stark für dich.
Wenn du sehr einsam bist,
er ist vertraut nahe.
Wenn du dich als Geringster fühlst,
er ist der Größte.
Wenn du dich am meisten nutzlos fühlst,
er bereitet dich vor.
Wenn es dunkel ist in deinem Leben,
Er ist das einzige Licht das du brauchst.
Wenn du dich nirgends sicher fühlst,
Er ist dein Felsen und deine Festung.
Wenn du demütig bist,
Er schenkt dir Güte und Gnade ohne Ende
dbhp - 20. Sep, 10:34
Das Kind flüstert "Gott sprich zu mir."
Und eine Wiesenlerche sang.
Aber das Kind hört es nicht.
Da schrie das Kind "Gott sprich zu mir!"
Und der Donner grollte am Himmel.
Aber das Kind hörte nicht.
Das Kind schaute sich um und sagte
"Gott lass mich Dich sehen!!"
Und ein Stern leuchtete hell.
Aber das Kind bemerkte es nicht.
Und das Kind schrie "Gott zeig mir ein Wunder!!!"
Und ein Leben wurde geboren, aber das Kind wusste nichts davon.
Verzweifelt weinte das Kind "Berühre mich Gott, und lass mich wissen, dass du hier bist!"
Daraufhin reichte Gott nach unten und berührte das Kind.
Aber das Kind wischte den Schmetterling ab und ging unwissend davon.
dbhp - 20. Sep, 10:31
Vater unser, der du bist im Himmel...
Ja?
Unterbricht mich nicht, ich bete.
Aber du hast mich doch angesprochen!
Ich dich angesprochen? äh... nein, eigentlich nicht. Das beten wir eben so: Vater unser, der du bist im Himmel.
Da, schon wieder! Du rufst mich an, um ein Gespräch zu beginnen, oder? Also, worum geht's?
Geheiligt werde dein Name...
Meinst du das ernst?
Was soll ich ernst meinen?
Ob du meinen Namen wirklich heiligen willst. Was bedeutet das denn?
Es bedeutet... es bedeutet... meine Güte, ich weiß nicht, was es bedeutet! Woher soll ich das wissen?
Es heißt, dass du mich ehren willst, dass ich dir einzigartig wichtig bin, dass dir mein Name wertvoll ist.
Aha. Hm. Ja, das verstehe ich. Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden...
Tust du was dafür?
Dass dein Wille geschieht? Natürlich! Ich gehe regelmäßig zum Gottesdienst, ich zahle Gemeindebeitrag und Missionsopfer.
Ich will mehr: dass dein Leben in Ordnung kommt, dass deine Angewohnheiten, mit denen du anderen auf die Nerven gehst, verschwinden; dass du von anderen her und für andere denken lernst; dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, auch dein Vermieter und dein Chef. Ich will, dass Kranke geheilt, Hungernde gespeist, Trauernde getröstet und Gefangene befreit werden; denn alles, was du diesen Leuten tust, tust du auch für mich.
Warum hältst du das ausgerechnet mir vor? Was meinst du, wie viele stinkreiche Heuchler in den Kirchen sitzen. Schau die doch an!
Entschuldige! Ich dachte, du betest wirklich darum, dass mein Herrschaftsbereich kommt und mein Wille geschieht. Das fängt nämlich ganz persönlich bei dem an, der darum bittet. Erst wenn du dasselbe willst wie ich, kannst du ein Botschafter meines Reiches sein.
Das leuchtet mir ein. Kann ich jetzt mal weiterbeten? Unser tägliches Brot gib uns heute...
Du hast Übergewicht, Mann! Deine Bitte beinhaltet die Verpflichtung, etwas dafür zu tun, dass die Millionen Hungernden dieser Welt ihr tägliches Brot bekommen.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...
Und Heinz?
Heinz? Jetzt fang auch noch von dem an! Du weißt doch, dass er mich öffentlich blamiert hat, dass er mir jedes mal dermaßen arrogant gegenübertritt, dass ich schon wütend bin, bevor er seine herablassenden Bemerkungen äußert. Und das weiß er auch! Er nimmt mich als Mensch nicht ernst, er tanzt mir auf dem Kopf herum, dieser Typ...
Ich weiß, ich weiß. Und dein Gebet?
Ich meinte es nicht so.
Du bist wenigstens ehrlich. Macht dir das eigentlich Spaß, mit soviel Bitterkeit und Abneigung im Bauch herumzulaufen?
Es macht mich krank!
Ich will dich heilen. Vergib Heinz, und ich vergebe dir. Dann ist Arroganz und Hass Heinz Sünde und nicht deine. Vielleicht verlierst du Geld; ganz sicher verlierst du ein Stück Image, aber es wird dir Frieden ins Herz bringen.
Hm. Ich weiß nicht, ob ich mich dazu überwinden kann.
Ich helfe dir dabei.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen...
Nichts lieber als das! Melde bitte Personen oder Situationen, durch die du versucht wirst.
Wie meinst du das?
Du kennst doch deine schwachen Punkte. Unverbindlichkeit, Finanzverhalten, Sexualität, Aggression, Erziehung. Gib dem Versucher keine Chancen!
Ich glaube, dies ist das schwierigste Vaterunser, das ich je gebetet habe. Aber es hat zum ersten Mal etwas mit meinem alltäglichen Leben zu tun.
Schön! Wir kommen vorwärts. Bete ruhig zu Ende.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Weißt du, was ich herrlich finde? Wenn Menschen wie du anfangen, mich ernst zu nehmen, echt zu beten, mir nachzufolgen und dann das tun, was mein Wille ist; wenn sie merken, dass ihr Wirken für das Kommen meines Reiches sie selbst glücklich macht.
dbhp - 20. Sep, 10:27
Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn: "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
dbhp - 20. Sep, 10:26
Was wäre wenn...
Gott sich heute nicht die Zeit nehmen kann uns zu segnen,
weil wir uns gestern nicht die Zeit nehmen konnten Ihm zu danken.
Was wäre wenn...
Gott entscheidet uns morgen nicht mehr zu führen,
weil wir Ihm gestern nicht gefolgt sind.
Was wäre wenn...
Gott heute nicht mit uns geht,
weil wir versäumt haben diesen Tag als Seinen Tag zu sehen.
Was wäre wenn...
Gott aufhört uns zu lieben und für uns zu sorgen,
weil wir vergessen haben andere zu lieben und für sie zu sorgen.
Was wäre wenn...
wir nie mehr eine Blume blühen sehen,
weil wir mürrisch waren als Gott den Regen geschickt hat.
Was wäre wenn...
Gott morgen die Bibel wegnimmt,
weil wir heute keine Lust hatten sie zu lesen.
Was wäre wenn...
Gott Seine Nachrichten wegnimmt,
weil wir versäumt haben auf Seinen Botschafter zu hören.
Was wäre wenn...
Gott Seinen eingeborenen Sohn nicht geschickt hätte,
weil er wollte dass wir selbst bereit sind den Preis für unsere Sünden zu zahlen.
Was wäre wenn...
die Tür der Kirche geschlossen ist,
weil wir die Türen zu unseren Herzen nicht geöffnet haben.
Was wäre wenn...
Gott uns heute nicht hören möchte,
weil wir Ihm gestern nicht zugehört haben.
Was wäre wenn...
Gott unsere Gebete so beantwortet,
wie wir Seinen Ruf zu dienen beantworten.
Was wäre wenn...
Gott unseren Bedürfnissen auf die Art begegnet,
wie wir Ihm unser Leben geben.
dbhp - 20. Sep, 10:22
Mein Kind,
Du kennst mich wahrscheinlich nicht, aber ich kenne Dich genau! Psalm 139:1
Ich weiß, wenn Du dich niedersetzt oder aufstehst. Psalm 139:2
Mir sind alle Deine Wege bekannt, Psalm 139:3
alle Deine Haare auf dem Haupt sind gezählt. Matthäus 10:29-31
Du warst zu meinem Ebenbild geschaffen! 1. Mose 1:27
Dein ganzes Leben und Wirken, Dein Sein ist in mir.
Denn Du gehörst zu meinen Nachkommenden. Apg 17:28
Ich kannte dich sogar ehe Du im Mutterleib aufgenommen wurdest. Jeremia 1:4-5
Ich hatte Dich erwählt, als ich die Schöpfung plante! Epheser 1:11-12
Du bist für einen Zweck geschaffen worden!
Denn alle Deine Lebenstage sind in meinem Buch aufgeschrieben. Psalm 139:15-16
Ich bestimmte die genaue Zeit Deiner Geburt und wo Du leben würdest. Apg 17:26
Du bist wunderbar geschaffen worden! Psalm 139:14
Ich habe Dich in Deinem Mutterleib gebildet, Psalm 139:13
und habe Dich am Tage Deiner Geburt hervorgebracht. Psalm 71:6
Ich bin von denen falsch vertreten worden, die mich nicht kennen. Johannes 8:41- 44
Ich habe mich nicht distanziert und bin nicht zornig,
sondern ich bin der vollkommende Ausdruck der Liebe. 1.Joh 4:16
Und es ist mein Verlangen Dich mit meiner Liebe zu überschütten.
Aus dem einfachen Grund, weil Du mein Kind bist, und ich Dein Vater bin! 1. Joh 3:1
Ich biete Dir mehr an, als ein irdischer Vater im Stande ist anzubieten. Matthäus 7:11
Denn ich bin der vollkommene Vater. Matthäus 5:48
Alle guten Gaben, die Du erhältst, kommen aus meiner Hand. Jakobus 1:17
Denn Ich bin Dein Versorger und
versorge Dich mit allen Deinen Bedürfnissen. Matthäus 6:31-33
Mein Plan für Deine Zukunft ist immer voller Hoffnung gewesen! Jeremia 29:11
Meine Gedanken,
die zu Dir gerichtet sind,
sind unzählig wie der Sand am Meer. Psalm 139:17-18
Ich bin über Dich hocherfreut mit Jauchzen und Singen! Zefanja 3:17
Ich werde unaufhörlich Gutes an Dir tun! Jeremia 32:40
Denn du bist mein hoch geschätztes Eigentum! 2. Mose 19:5
Es verlangt mich von ganzem Herzen und
von ganzer Seele Dir eine bleibende Stätte zu bereiten. Jeremia 32:41
Ich will Dir große und unfassbare Dinge kundtun. Jeremia 33:3
Wenn Du mich von ganzem Herzen suchst, wirst Du mich finden! 5. Mose 4:29
Habe Deine Lust an mir,
dann werde ich Dir zukommen lassen was Dein Herz verlangt, Psalm 37:4
denn ich habe Dir solches Verlangen gegeben. Philipper 2:13
Ich bin im Stande mehr für Dich zu tun, wie Du es Dir vorstellen kannst! Epheser 3:20
Denn ich bin der mächtigste Tröster, der Dir Mut und Hoffnung zuspricht! 2. Thess 2:16-17
Ich bin auch der Vater, der Dich in Deinen Trübsalen tröstet! 2.Korinther 1:3-4
Wenn Du Herzleid hast bin ich bei Dir! Psalm 34:18
Wie der Hirt sein Lämmchen trägt,
so habe ich Dich nahe am Herzen getragen. Jesaja 40:11
Der Tag wird kommen, wenn ich Deine Tränen abwischen werde. Offenbarung 21:3-4
Ich bin Dein Vater,
und ich liebe Dich nicht weniger wie ich meinen Sohn Jesus liebe! Johannes 17:23
Denn in Jesus wird meine Liebe, für Dich, offenbart! Johannes 17:26
Er (Jesus) ist mein Ebenbild und der Vertreter meines Wesens. Hebräer 1:3
Er ist gekommen zu bezeugen,
dass ich nicht gegen Dich bin,
sondern für Dich! Römer 8:31
Und Dir mitzuteilen, dass er Dir Deine Sünden nicht zurechnet!
Jesus gab sein Leben damit Du und Ich versöhnt werden könnten. 2.Korinther 5:18-19
Sein Tod war der äußerste Ausdruck meiner Liebe Dir gegenüber. 1.Joh 4:10
Durch meinen Sohn habe ich alles hingegeben was meine Liebe anbetrifft,
damit ich Deine Liebe erfahren könnte. Römer 8:31-32
Wenn Du meinen Sohn als Geschenk annimmst, dann nimmst Du mich auch an. 1.Joh 2:23
Und nichts wird Dich wieder von meiner Liebe trennen! Römer 8:38-39
Kehre um, und komm nach Hause,
und ich werde Dir das größte Fest bereiten,
das man je im Himmel erfahren hat! Lukas 15:7
Ich bin immer Dein Vater gewesen,
und werde auch immer Dein Vater sein! Epheser 3:14-15
Meine Frage ist die: "Willst du mein Kind sein?" Johannes 1:12-13
Ich warte auf Dich!!! Lukas 15:11-32
In Liebe, Dein Vater, der allmächtige Gott
dbhp - 20. Sep, 10:05
Sommer soll für uns ein bisschen Sabbat sein.
Gott hat das Ruhen erfunden.
Hier ein paar Prinzipien aus dem Sabbatgedanken für alle, die tiefere Erholung suchen.
1. Prinzip von Rhythmus:
Es gibt einen Rhythmus in Gottes Arbeit bei der Schöpfung (6 Tage und am 7.Tag Ruhen)
Alles in der Natur folgt einen Rhythmus
- Herz hält nach jedem Schlag einen kurzen Moment inne, es ruht kurz
- alles was in der Natur wachst hat eine jährliche Ruhepause
- Jeder Kreislauf in der Natur wird mit einer Periode der Stille abgeschlossen
- Mensch - er braucht den Schlaf.
2. Prinzip der Ruhe:
Gott hat nur 10 Gebote gegeben - eines handelt davon, dass wir ruhen sollen.
Gebote sind Prinzipien, wie das Leben funktioniert,
wie Menschen im Einklang mit dem Leben und mit Gottes Plan leben können.
Es ist ein Schutz gegen Arbeitssucht,
denn wir haben die Neigung für den eigenen Reichtum immer mehr zu leben und
das Leben selber nicht mehr zu sehen.
3. Prinzip des Gedenkens:
Gott hat an jedem Tag nach seiner Arbeit geruht und
dann hat er sein Werk betrachtet und
beurteilt (siehe es war sehr gut - es war nicht gut)
Ist ein Prinzip, das mir auch immer wieder hilft,
wenn ich bedenke, was ich eigentlich den ganzen Tag so tue.
Wir wollen oft keine Ruhe,
weil wir nicht gerne tiefer nachdenken wollen
(manche können nie still werden, weil es in ihnen so laut wird)
- beurteilen meines Lebens
- ist was ich mache sinnvoll und wertvoll (tue ich das Richtige und das Wichtige)
- Wenn wir ruhen kommen wir in Kontakt mit unserer Seele uns
spüren vielleicht die Dinge wie Unzufriedenheit oder Unsicherheit im Leben.
Es ist gut das zu hören,
denn auf das hin können wir unser Leben ändern oder gestalten.
4. Prinzip des Verzichtens:
Beim Sabbat soll man verzichten - man zieht sich vom Arbeiten und vom Tun zurück.
Es ist schwer:
Bewegung wird zur Stille
Lärm wird zur Ruhe
Initiativ sein wird zu Passiv sein.
5. Prinzip der Erfrischung:
Unsere Freizeit wird zur Freizeitbeschäftigung.
Da es ein großer Konsumfaktor ist, wird sehr viel angeboten.
Das meiste Geld wird dort ausgegeben.
Diese Freizeitbeschäftigung bewirkt zwei Dinge: Unterhaltung oder Zerstreuung
Z.B.: Fernsehen/Kino
- man hat Lust darauf,
man kann sich die Gefühle die man fühlen will aussuchen
(heute will ich einen Liebesfilm, philosoph....) aber man ist nachher oft müde
Die tiefen Schichten der Müdigkeit werden so oft nicht erreicht und erfrischt.
Unsere Seele braucht Erfrischung und Entspannung.
2.Pet.1,2: "Gnade und Friede werde euch in reichem Maße zuteil
durch die Erkenntnis Gottes und unseres Herrn Jesus."
Hier steht, dass Friede durch die Erkenntnis wer Gott ist kommt.
Ps.63,8: "Im Schatten deiner Flügel frohlocke ich"
schreibt David auf der Flucht vor einem Feind und als sein Leben bedroht ist.
Eine echte Erfahrung für ihn.
63,9: "Du schützt mich mit deiner mächtigen Hand."
Vertrauen in Gott schafft Ruhe und Frieden,
denn seine Hände greifen ein in meinem Leben.
Verbindung mit einer größeren Kraft schafft Vertrauen und Sicherheit
(Bsp: Fahrradfahren lernen - Papa hält das Rad)
Zufriedenheit und echte Spiritualität kommt eben aus der Ruhe.
dbhp - 20. Sep, 08:31
Michael war so eine Art Typ, der Dich wirklich wahnsinnig machen konnte.
Er war immer guter Laune und hatte immer was positives zu sagen.
Wenn ihn jemand fragte, wie's ihm ginge, antwortete er:
"Wenn's mir besser gehen würde, wäre ich zwei Mal vorhanden."
Er war der geborene Optimist. Hatte einer seiner Angestellten mal einen schlechten Tag,
meinte Michael zu ihm, er solle die positive Seite der Situation sehen.
Seine Art machte mich wirklich derart neugierig,
dass ich eines Tages auf ihn zuging und zu ihm sagte:
"Das kann ich einfach nicht verstehen.
Du kannst doch nicht ständig ein positiv denkender Mensch sein,
wie machst Du denn das?"
Michael entgegnete: Wenn ich am Morgen aufwache, sage ich mir:
"Du hast zwei Möglichkeiten.
Du kannst wählen, ob Du guter oder schlechter Laune sein willst.
Und ich will eben guter Laune sein".
Jedes Mal, wenn etwas passiert, kann ich selbst wählen,
ob ich der Leidtragende einer Situation sein oder ob ich etwas daraus lernen will.
Jedes Mal, wenn jemand zu mir kommt,
um sich zu beklagen,
kann ich entweder sein Klagen akzeptieren
oder ich kann auf die positive Seite des Lebens hinweisen.
Ich habe die positive Seite gewählt.
"Ja, gut, aber das ist nicht so einfach", war mein Einwand.
"Doch, es ist einfach", meinte Michael,
"das Leben besteht aus lauter Auswahlmöglichkeiten.
Du entscheidest, wie Du auf gewisse Situationen reagieren willst.
Du kannst wählen, wie die Leute Deine Laune beeinflussen.
Dein Motto ist: Du kannst daüber entscheiden, wie Du Dein leben führen willst."
Ich dachte darüber nach, was Michael gesagt hatte.
Kurze Zeit später verliess ich Tower Industry, um mich selbstständig zu machen.
Wir verloren uns aus den Augen,
aber ich dachte oft an ihn,
wenn ich mich für das Leben entschied, statt darauf zu reagieren.
Einige Jahre später erfuhr ich, dass Michael in einen schweren Unfall verwickelt war.
Er stürzte etwa 18 m von einem Fernmeldeturm.
Nach 18 Stunden im Operationssaal und Wochen intensiver Pflege,
wurde Michael mit Metallstützen in seinem Rücken aus dem Krankenhaus entlassen.
Als ich ihn fragte, wie es ihm ginge, erwiderte er:
"Wenn es mir besser ginge, wäre ich zwei Mal vorhanden.
Möchtest Du meine Operationsnarben sehen?"
Ich verzichtete darauf, fragte ihn aber,
was in ihm vorgegangen sei im Augenblick des Unfalls.
"Nun das erste, was mir durch den Kopf ging war, ob es meiner Tochter,
die bald darauf zur Welt kommen sollte, gut ginge.
Als ich dann so am Boden lag, erinnerte ich mich,
dass ich zwei Möglichkeiten hatte:
Ich konnte wählen, ob ich leben oder sterben wollte."
"Hattest Du Angst?
Hast Du das Bewusstsein verloren?"
wollte ich wissen.
Michael fuhr fort: "Die Sanitäter haben wirklich gute Arbeit geleistet.
Sie hörten nicht auf, mir zu sagen, dass es mir gut ginge.
Aber als sie mich in die Notaufnahme rollten,
sah ich den Gesichtsausdruck der Ärzte und Schwestern, der sagte:
'Er ist ein toter Mann.'
Und ich wusste, dass ich die Initiative ergreifen musste."
"Was hast Du denn getan?" fragte ich ihn.
"Nun, als mich so ein Ungetüm von Aufnahmeschwester mit lauter Stimme befragte und wissen wollte,
ob ich auf irgendetwas allergisch sei, bejahte ich.
Die Ärzte und Schwestern hielten inne und warteten auf meine Antwort.
Ich atmete tief durch and brüllte zurück: 'Auf Schwerkraft!'
Während das ganze Team lachte, erklärte ich ihm:
"Ich entscheide mich zu leben. Also operieren Sie mich,
als wäre ich lebendig und nicht tot."
Michael überlebte dank der Fähigkeit seiner Ärzte,
aber auch wegen Seiner bewundernswerten Einstellung.
Von ihm lernte ich, dass wir jeden Tag die Wahl haben, in vollen Zügen zu leben.
Die Einstellung ist schliesslich alles.
Deshalb sorge Dich nicht um das, was morgen sein wird.
Jeden Tag gibt es genug, um das man sich sorgen muss.
Und das Heute ist das Morgen,
über das Du Dir gestern Sorgen gemacht hast.
**GENIESSE DAS LEBEN, DENN ES IST DAS EINZIGE, DAS DU HAST.**
dbhp - 14. Sep, 09:17