Sonntag, 18. Februar 2007

Der Weg beginnt an einer Wegkreuzung

Dort kannst du stehen bleiben und überlegen,
in welche Richtung du weitergehen willst.

Stelle dir die klassische Frage Castanedas:
"Welcher dieser Wege hat in Herz?"
Denke über die Wahlmöglichkeiten nach,
die vor dir liegen,
doch wenn du einmal den ersten Schritt getan hast,
dann vergiss die Wegkreuzung für immer oder
du wirst ewig von der nutzlosen Frage gequält werden:
"Habe ich auch wirklich den richtigen Weg gewählt?"

Wenn du auf dein Herz gehört hast,
bevor du den ersten Schritt tatest,
hast du den richtigen Weg gewählt.

Der Weg dauert nicht ewig

Es ist ein Segen,
ihn eine Zeit lang zu gehen,
aber eines Tages wird er enden,
also sei jederzeit vorbereitet,
dich zu verabschieden.

So sehr dich auch manche Landschaften zum Staunen bringen
oder dich einige Strecken einschüchtern mögen,
die zu gehen viel Mühe kosten,
halte nichts fest.
Weder die euphorischen Stunden
noch die endlosen Tage,
in denen alles schwierig erscheint
und der Fortschritt langsam ist.

Früher oder später wird ein Engel kommen
und dein Weg wird zu Ende sein,
vergiss das nicht.

Ehre deinen Weg

Es war deine Wahl,
deine Entscheidung,
und in dem Maße,
wie du den Boden achtest,
über den du gehst,
wird dieser Boden auch deine Füße achten.

Tu immer das,
was am besten für den Erhalt deines Weges ist,
und er wird das Gleiche für dich tun.

Sei gut gerüstet

Nimm eine Sichel mit,
eine Schaufel,
ein Taschenmesser.
Begreife,
dass Taschenmesser für trockenes Laub
und Sicheln für tief verwurzelte Kräuter nichts taugen.

Es kommt darauf an,
immer zu wissen,
welches Werkzeug das Richtige ist.

Und pflege deine Werkzeuge,
denn sie sind deine größten Verbündeten.

Der Weg geht voran und zurück

Manchmal muss man wieder zurückkehren,
weil etwas verloren ging
oder eine Botschaft,
die du hättest überbringen sollen,
in deiner Tasche vergessen wurde.
Ein gut gepflegter Weg erlaubt dir problemlos zurückzugehen.

Pflege zuerst den Weg - und erst dann, was es um dich herum gibt

Aufmerksamkeit und Konzentration sind wesentlich.
Lass dich nicht von trockenem Laub am Wegesrand ablenken
oder davon, wie die anderen ihre Wege pflegen.
Benutze deine Energie,
um den Boden zu pflegen und zu erhalten,
der deine Füße willkommen heißt.

Sonntag, 11. Februar 2007

Die Kraft des Wunsches

Der Yogi Ramakrishna zeigt anhand eines Gleichnisses,
wie stark unser Wünschen sein muss.
Der Meister führte seinen Schüler an einen See.
"Heute werde ich dir zeigen,
was wahre Hingabe ist", sagte er.
Er bat den Schüler, mit ihm in den See zu gehen,
und hilt dann dessen Kopf unter Wasser.

Die erste Minute verging.
Als die Hälfte der zweiten Minute vergangen war,
wehrte sich der Junge mit allen Kräften,
um sich von der Hand des Meisters zu befreien
um an die Oberfläche zurückzukommen.

Als die zweite Minute um war,
ließ der Meister ihn los.
Der junge Mann tauchte schwer atmend,
mit wild klopfendem Herzen wieder auf.
"Ihr wolltet mivh töten", schrie er.

Der Meister wartet, bis er sich beruhigt hatte,
und sagte dann: "Ich wollte dich nicht töten,
denn hätte ich es gewollt, wärest du nicht mehr hier.
Ich wollte nur wissen, was du gefühlt hast,
als du unter Wasser warst."

Der junge Mann: "Ich fühlte, dass ich sterben würde!
Und wünschte mir nichts anders,
als Luft holen zu können."

"Das genau ist es.
Wahre Hingabe ist,
nur einen einzigen Wunsch und das Gefühl zu haben,
sterben zu müssen,
wenn es uns nicht gelingt,
ihn zu verwirklichen."

Samstag, 10. Februar 2007

Auf der Suche nach Demut

Es lebte einst ein Mann, der fähig war, alle,
die ihm auf seinen Weg begegneten,
zu lieben und ihnen zu verzeihen.
Deshalb schickte Gott einen Engel,
er mit ihm reden sollte.

"Gott hat mich gebeten, dir zu sagen,
dass er dich für deine Güte entlohnen will",
sagte der Engel.
"Suche dir eine Gabe aus,
sie wird dir gewährt werden.
Möchtest du die Gabe des Heilens haben?
Auf gar keinen Fall", antwortet der Mann.
"Ich möchte, dass Gott selber diejenigen auswählt,
die geheilt werden sollen."

"Und wie wäre es damit,
die Sünder auf den Weg der Wahrheit zu bringen?"
"Dies ist eine Aufgabe, die Engel wie dir zukommt.
Ich möchte von niemandem verehrt werden und
möchte nicht die ganze Zeit als Vorbild dienen."

"Ich kann nicht in den Himmel zurückkehren,
ohne dir eine Gabe verliehen zu habe.
Wenn du keine aussuchst,
wirst du gezwungen sein, eine zu akzeptieren."

"Wenn das so ist. möchte ich,
dass das Gute durch mich geschieht,
ohne dass jemand es bemerkt,
nicht einmal ich selber,
denn ich könnte die Sünde der Eitelkeit begehen."

Und der Engel machte,
dass der Schatten dieses Menschen die Kraft hatte zu heilen,
doch nur wenn die Sonne in sein Gesicht fiel.
So wurden, wo er vorbeikam, die Kranken geheilt,
wurde die Erde wieder fruchtbar und
trauige Menschen wurden wieder fröhlich.
Der Mann wandelte viele Jahre auf Erden,
ohne jemals die Wunder zu bemerken,
die er tat, denn wenn ihm die Sonne ins Gesicht schien,
lag der Schatten immer hinter seinem Rücken.
So konnte er leben und sterben,
ohne sich seiner eigenen Heiligkeit bewusst zu sein.

Sonntag, 28. Januar 2007

Den Guten vom Bösen unterscheiden

Ein Bäcker hegte seit langem den Wunsch,
den weisen Uways kennen zu lernen.

Dieser kam nun als Bettler verkleidet in seine Bäckerei,
nahm ein Brot und begann es zu essen.
Der Bäcker verprügelt ihn und warf ihn hinaus auf die Straße.

"Bist du wahnsinnig?",
wetterte da ein heraneilender Schüler.
"Siehst du nicht,
dass du eben jenen Meister rausgeworfen hast,
den du kennengelernen wolltest?"
Zerknirscht lief der Bäcker auf die Straße und fragte,
was er tun könne,
um die Vergebung des Meisters zu erlangen.
Uways bat ihn, seine Schüler und ihn zum Essen eizuladen.

Der Bäcker führte sie in das beste Restaurant am Ort
und bstellte die teuersten Gerichte.

"So unterscheiden wir den guten vom bösen Menschen",
sagte Uways während des Essens zu seinen Schülern.

"Dieser Bäcker ist bereit,
zehn Goldstücke für ein Festmahl auszugeben,
weil ich berühmt bin,
aber er ist nicht bereit,
ein Brot herzugeben,
um einen hungrigen Bettler zu ernähren."

Die Stunde der Entscheidung

Ein Kamelhändler kam eines Tages in ein Dorf,
wo er schöne zu einem guten Preis verkaufte.
Alle kauften, nur Hoosep nicht.

Einige Zeit darauf kam ein anderer Verkäufer
mit ausgezeichneten Kamelen
zu einem weit höheren Preis ins Dorf.
Diesmal kaufte Hoosep ein paar Tiere.

"Du hast keine Tiere gekauft,
als sie fast geschenkt waren,
und kaufst jetzt welche zum doppelten Preis",
kritisierten ihn seine Freunde.

"Die billigen waren damals für mich zu teuer,
weil ich wenig Geld hatte",
antwortete Hoosep.
"Diese mögen teurer scheinen,
aber für mich sind sie billig,
denn jetzt habe ich mehr als genug,
um sie zu kaufen."

Was ist der grösste Luxus?

Neben dem Kloster Ibak lebte vor langer Zeit ein Sufi-Weiser,
der zugleich ein gewiefter Kaufmann war und
zu großem Reichtum gekommen war.

Als ein Besucher des Klosters von der horrenden Renovierungskosten
für das Gotteshaus erfuhr,
meinte er,
seinem Ärger lauthals Luft machen zu müssen:
"Da sieht man mal wieder,
wie die Wege der Weisheit zu einem Weg der Illusion werden!
Hier ist einer,
der behauptet,
die Wahrheit zu suchen,
aber am Ende ist er nur stinkreich."

Die Worte gelangten dem Weisen zu Ohren.
Als jemand ihn fragte, was er dazu meine, sagte er:
"Ich glabte, alles zu haben,
und habe erst jetzt herausgefunden,
dass mir etwas fehlte.
Jetzt aber weiß ich, dass ich wirklich ein reicher Mann bin,
denn ich genieße den allergrößten Luxus."
"Und was ist der allergrößte Luxus?"
"Zu sehen, dass mich jemand beneidet."

Geben, was man hat

Ein weiser Mann kam einst in eine Stadt Akbar,
doch niemand schenkte ihm Beachtung.
Es gelang ihm, ein paar junge Menschen um sich zu scharen,
während die restlichen Bewohner ihn nicht ernst nahmen und verspotteten.

Als er einmal mit seinen wenigen Schülern die Hauptstraße entlangging,
beschimpften ihn einige Männer und Frauen.
Doch anstatt so zu tun, als hörte er sie nicht,
trat der weise Mann auf sie zu und segnete sie.

Im Weitergehen bemerkte einer seiner Schüler:
"Diese Leute haben schreckliche Dinge gesagt,
und ihr antwortet ihnen mit schönen Worten."

Der Weise antwortet: "Ein jeder von uns kann nur geben, was er hat."

Mittwoch, 17. Januar 2007

Ein freundschaftlicher Gedanke

Wir denken, unser Leben wird besser,
wenn wir uns binden, heiraten,
das erste Kind bekommen und das nächste.

Dann leiden wir darunter,
dass unsere Kinder noch klein sind und warten darauf,
dass alles besser wird, wenn sie größer werden.

Sodann machen wir uns Sorgen,
dass sie Teenies werden und wir damit klarkommen müssen.
Sicherlich werden wir froh sein,
wenn sie herauswachsen aus der Pubertät.

Wir sagen uns, unser Leben wird besser,
wenn unser Partner seine Sache zu Ende bringt,
wenn wir ein schöneres Auto haben, endlich in Urlaub gehen oder
das Rentenalter erreicht haben werden.

In Wahrheit gibt es keine schönere Zeit , um glücklich zu sein, als jetzt.

Wann, wenn nicht jetzt?
Dein Leben wird stets ausgefüllt sein von Herausforderungen,
also nimm es so, wie es ist und sei glücklich.

Lange dachte ich, das Leben fängt gerade erst an.
Doch immer tauchten Hindernisse auf:
Eine harte Prüfung, die es zu bestehen galt;
ein Projekt, das es zu meistern galt;
Zeit, die aufzubringen war; eine Rechnung,
die es zu begleichen galt.
Danach jedoch wird alles gut.
Später erst erkannte ich,
all diese Hindernisse sind das Leben an sich.

Diese Einsicht verhalf mir zu verstehen,
dass es keinen Weg zum Glück gibt.
Das Glück selbst besteht in dem Weg zu ihm.

So genieße den Moment!

Schluss damit, auf den Schulabschluss zu warten oder
auf den Anfang des Studiums,
darauf, 10 Euro zu verlieren oder zu gewinnen,
Arbeit zu bekommen,
zu heiraten,
dass es endlich Freitag abend wird oder Sonntag früh,
dass der Auftrag erldigt ist und
alle Einlagen sich rentiert haben,
dass es endlich Frühling wird oder Sommer oder Herbst oder Winter,
dass der Erste kommt oder der Fünfzehnte oder
wann man endlich im Rundfunk über Deine Rente berichtet oder
wann Du stirbst oder wieder auferstehst,
noch bevor Du Glückseligkeit erfahren hast.

Das Glück ist der Weg und nicht der Bestimmungsort.

Es gibt keinen besseren Zeitpunkt zum Glücklichsein als heute!

Lebe und genieße den Moment.

-Verfasser unbekannt-

Versuche nun, auf folgende Fragen zu antworten:
1 – Nenne 5 der reichsten Menschen der Welt.
2 – Nenne 5 der letzten „Miss World“.
3 – Nenne 5 der letzten Nobelpreisträger.
4 – Nenne 5 der letzten Oscar-Gewinner der besten Filmrolle.

Das hast Du nicht so richtig hingekriegt?
Mach Dir keinen Kopf –niemand wird sich daran erinnern.

Beifall verhallt! Preise verstauben!
Die Sieger werden vergessen.

Beantworte nun die folgenden Fragen:
1 – Nenne 3 Lehrer, die Deinen Bildungsweg beeinflussten.
2 – Nenne 3 Freunde, die Dir halfen, als es Dir schlecht ging.
3 – Nenne einige Menschen, die in Dir besondere Empfindungen
hervorriefen.
4 – Nenne 5 Personen, mit denen Du gerne Deine Zeit verbringen würdest.

Das ist leichter, nicht wahr?
Es sind Menschen, die Dir in Deinem Leben etwas bedeuten und
nicht im Rating der Besten figurieren,
nicht die,
mit dem meisten Geld,
nicht die großen Gewinner…sondern die,
die Dich lieben,
sich um Dich sorgen,
die zu Dir halten,
auch in schlechten Zeiten

Denk mal nach darüber.
Das Leben ist sehr kurz!
In welcher Tabelle stehst Du denn eigentlich?
Keine Ahnung?

Reich mir die Hand!
Du gehörst nicht zu den berühmtesten,
aber dafür zu jenen,
die mir in den Sinn kamen, um diese Botschaft zu versenden…

Vor einiger Zeit in Seattle standen 9 Athleten am Start zum 100-Meter-Sprint.
Sie alle waren körperlich oder geistig behindert.
Der Startschuss fiel, der Lauf begann.
Nicht alle liefen Bestzeit, aber alle wollten dabei sein und gewinnen.

Als sie ein Drittel der Strecke hinter sich hatten,
stolperte einer von ihnen, überschlug sich und fiel hin.
Er begann zu weinen.
Die anderen Acht hörten das.
Sie hielten inne und schauten sich um.
Sie blieben stehen und gingen zurück… Alle…

Eine junge Frau mit Down-Syndrom kniete bei ihm nieder,
nahm ihn in die Arme und fragte:
«Geht es Dir jetzt besser?»
Dann gingen alle Neun zusammen über die Zielgerade.
Schulter an Schulter.

Das Publikum erhob sich von den Plätzen und applaudierte.
Der Beifall währte sehr lange…

Die das sahen, haben es nicht vergessen.
Warum eigentlich?

Weil wir tief in uns wissen, dass es wichtigeres im Leben gibt als zu gewinnen.

Das wichtigste in diesem Leben besteht darin, andern zum Sieg zu verhelfen.
Auch wenn das bedeutet,
den eigenen Lauf zu verlangsamen oder seine Richtung zu ändern.

Vielleicht konnte das ja auch Dein Herz berühren...

«Eine Kerze vergibt nichts, wenn sich eine andere an ihr entzündet»

Aktuelle Beiträge

Empfehlungen des Dalai...
Beachte, dass große Liebe und großer Erfolg immer mit...
dbhp - 19. Feb, 11:46
Gebet - Pillenabhängigkeit
Manchmal kann ich kaum noch gehen, doch es gibt...
dbhp - 26. Feb, 08:46
Saugute Wünsche für Dich...
Ich wünsche Dir einen ganzen Korb voll Schwein bei...
dbhp - 1. Jan, 10:04
Was ich Dir für die Adventszeit...
Schon seit vielen Generationen versüßen sich die Menschen...
dbhp - 21. Dez, 15:13
Zitate
Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es...
dbhp - 15. Mai, 17:30

Status

Online seit 7828 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 19. Feb, 11:46

Credits

Meine Abonnements

Wetter in Schwechat

The WeatherPixie

adventkalender
adventzeit
allerletzte wort
armut
beisammen
beleidigte tugend
bitten
blumen
boeser wille
dalai lama
das fenster
das leben
das liebe alter
demut
der weg
eines tages ...
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren